Die Grundbefehle kennst du. Dieses Modul sammelt das, was danach kommt: die Werkzeuge, mit denen eine Session über Stunden arbeitsfähig bleibt, die Skills, die Claude Code schon mitbringt, die Schalter für Tempo und Denktiefe — und eine Handvoll Tastenkürzel, die den Unterschied zwischen Tippen und Arbeiten ausmachen.
Kontext behalten und Sessions verwalten
Jede Session teilt sich ein Kontextfenster. /context zeigt es als farbiges Raster und weist dabei auf kontextlastige Werkzeuge, aufgeblähte Speicherdateien und die Nähe zur Obergrenze hin. Wird es eng, fasst /compact die bisherige Konversation zusammen und gibt Platz frei; ein Zusatz wie /compact focus on the database migration plan steuert, was die Zusammenfassung auf jeden Fall behalten soll.
Zwei Befehle greifen in den Verlauf selbst ein. /branch zweigt an der aktuellen Stelle eine zweite Konversation ab, sodass du einen anderen Weg ausprobieren kannst, ohne den ersten zu verlieren — du landest im Zweig, das Original bleibt erhalten und ist über /resume wieder erreichbar. /rewind geht dagegen zurück: Es setzt die Konversation, den Code oder beides auf einen früheren Punkt zurück und ist damit das Rückgängig für eine Sitzung, die in die falsche Richtung gelaufen ist (Aliasse: /checkpoint und /undo).
Damit Arbeit über mehrere Tage trägt, bekommt eine Session einen Namen: /rename my-feature setzt ihn und zeigt ihn in der Prompt-Leiste an, ohne Argument erzeugt Claude Code ihn aus dem bisherigen Verlauf. Später holt /resume my-feature die Sitzung mit vollem Kontext zurück. /export schreibt die Konversation als reinen Text in eine Datei oder in die Zwischenablage — der Weg für ein Archiv oder für einen Kollegen, der nur das Ergebnis braucht:
/context
/compact focus on the auth refactor
/branch
/rename auth-refactor-v2
/export auth-refactor-v2.md
Die Skills, die schon mitgeliefert werden
Ein Teil dessen, was aussieht wie ein Befehl, ist in Wahrheit ein mitgelieferter Skill: eine Anleitung, die Claude Code beim Aufruf lädt. Installieren musst du dafür nichts, und im /-Menü stehen sie neben den eingebauten Befehlen.
/code-review (hervorgegangen aus /simplify in v2.1.147) prüft das aktuelle Diff auf Korrektheitsfehler und meldet, was es findet. Die Effort-Stufe entscheidet über die Gangart: bei low und medium berichtet das Review nur, wovon es überzeugt ist, high bis max werfen ein weiteres Netz aus, und /code-review ultra startet ein tieferes Review in der Cloud. --fix wendet die Befunde gleich an, --comment hängt sie als Kommentare an den offenen GitHub-PR. Seit v2.1.154 ist /simplify wieder ein eigener Skill mit anderem Auftrag: Er sucht keine Bugs, sondern räumt auf — vier Review-Agenten prüfen parallel Wiederverwendung, Vereinfachung, Effizienz und Abstraktionsebene. /batch <instruction> ist für Umbauten quer durch die Codebasis gedacht: Es zerlegt die Arbeit in 5 bis 30 unabhängige Einheiten, legt einen Plan vor und startet nach deiner Freigabe je einen Subagent pro Einheit in einem eigenen Worktree. /loop führt einen Prompt wiederholt aus, mit Intervall (/loop 5m check if the deploy finished) oder ohne — dann bestimmt Claude den Takt selbst; /proactive ist derselbe Skill unter einem Namen, der bei „beobachten und reagieren" oft besser passt. Das Wort ultracode in deinem Prompt löst einen dynamischen Workflow aus; bis v2.1.160 hieß dieses Schlüsselwort workflow.
/debug schaltet das Debug-Log für die laufende Session ein und liest es aus — nützlich, wenn Claude sich unerwartet verhält; ohne claude --debug beim Start beginnt die Aufzeichnung erst ab diesem Aufruf. /claude-api lädt die SDK-Referenz für die Sprache deines Projekts und meldet sich von selbst, sobald dein Code aus dem anthropic-Package importiert:
/code-review
/code-review high --comment
/batch add JSDoc comments to all public functions in src/
/loop 2m check if the build finished
/debug
Schneller antworten: Fast Mode
Fast Mode ist keine andere Modellwahl, sondern dieselbe Modellqualität mit einer auf Tempo getrimmten API-Konfiguration: bis zu 2,5-mal schnellere Antworten bei höherem Preis je Token. Unterstützt wird er auf Opus 5 und Opus 4.8 — Opus 4.7 fiel im Juli 2026 heraus, Opus 4.6 schon davor, und auf Sonnet oder Haiku gibt es ihn nicht. Einschalten kannst du ihn mit /fast oder dauerhaft über "fastMode": true in den Benutzereinstellungen; solange er läuft, steht ein ↯ neben der Prompt-Leiste. Die Funktion ist ausdrücklich eine Research Preview, Preis und Verfügbarkeit können sich also ändern:
/fast # toggle on/off
/fast on # explicitly enable
/fast off # explicitly disable
Wer auf einem anderen Modell sitzt, wird beim Einschalten automatisch auf Opus umgestellt. Beim Ausschalten bleibt es dabei: Claude Code kehrt nicht zum vorherigen Modell zurück, dafür ist /model zuständig. Wechselst du auf ein Modell ohne Fast-Mode-Unterstützung, schaltet er sich ab und beim Zurückwechseln wieder ein, sofern deine gespeicherte Voreinstellung ihn anhat.
Läuft dein Zugang über ein eigenes LLM-Gateway, füllt sich der /model-Picker auf Wunsch aus dessen /v1/models-Endpunkt. Das ist bewusst nicht die Vorgabe — ein Gateway mit gemeinsamem API-Schlüssel würde sonst jedem Nutzer jedes erreichbare Modell anbieten. Einschalten lässt es sich mit CLAUDE_CODE_ENABLE_GATEWAY_MODEL_DISCOVERY=1 in der Shell oder im env-Block der Einstellungen.
Fast Mode und Effort-Stufe sind zwei verschiedene Hebel, die beide auf die Antwortzeit wirken. /fast senkt die Latenz, ohne an der Qualität zu drehen; eine niedrigere Effort-Stufe kürzt die Denkzeit und kann bei kniffligen Aufgaben Qualität kosten. Für einfache Arbeit lassen sich beide kombinieren:
/fast
/effort low
Fast Mode hat eigene Rate-Limits, und alle unterstützten Opus-Modelle teilen sich denselben Pool. Ist er erschöpft oder gehen die Usage-Credits aus, fällt die Session automatisch auf Standardtempo und -preis zurück, das ↯ wird grau, und nach Ablauf der Abkühlphase schaltet sich Fast Mode von selbst wieder ein. Vorausgesetzt sind aktivierte Usage-Credits — verwalten kannst du sie mit /usage-credits, das bis v2.1.144 /extra-usage hieß und unter dem alten Namen weiter funktioniert. Nicht verfügbar ist Fast Mode auf Amazon Bedrock, Google Clouds Agent Platform, Microsoft Foundry und Claude Platform on AWS sowie in der VS-Code-Erweiterung; in Team- und Enterprise-Organisationen muss ihn zuerst ein Owner freischalten.
Tastenkürzel, die den Alltag beschleunigen
Shift+Tab ist das meistgenutzte Kürzel überhaupt: Es schaltet reihum durch die Berechtigungsmodi — default (in der Anzeige „Manual"), acceptEdits, plan und danach alles, was in deiner Umgebung zusätzlich freigeschaltet ist, etwa auto oder bypassPermissions. Für eine größere Aufgabe kurz in den Plan-Modus und danach zurück — das sind zwei Tastendrücke.
Option+T beziehungsweise Alt+T schaltet Extended Thinking um; auf Fable 5 hat es keine Wirkung, weil dieses Modell ohnehin immer ausführlich denkt. Wie tief gedacht wird, legt /effort fest: low, medium, high, xhigh, max und ultracode, soweit das Modell sie unterstützt — wobei max und ultracode nur für die laufende Session gelten. auto ist dabei keine eigene Stufe, sondern setzt auf den Standard des Modells zurück. Ctrl+O öffnet den Transkript-Viewer, der jeden Tool-Aufruf mit Zeitstempel und verwendetem Modell zeigt, und Option+O schaltet Fast Mode um, ohne den Prompt zu verlassen.
/btw stellt eine Nebenfrage, die nicht im Konversationsverlauf landet — gut für einen schnellen Blick auf eine Syntax, ohne den Kontext zu belasten; ohne Frage aufgerufen öffnet es die zuletzt gestellte Nebenfrage erneut. Ctrl+B schiebt einen laufenden Bash-Befehl oder Agenten in den Hintergrund, sodass du weiterarbeiten kannst, während er läuft (unter tmux zweimal drücken). Sollen alle Hintergrund-Subagenten dieser Session stoppen, ist Ctrl+X Ctrl+K das Kürzel — zur Sicherheit zweimal innerhalb von drei Sekunden.
Beim Tippen selbst helfen die Kürzel aus der Readline-Welt: Ctrl+U löscht vom Cursor bis zum Zeilenanfang, Ctrl+W das Wort davor, Ctrl+K bis zum Zeilenende — und Ctrl+Y holt zurück, was zuletzt so verschwunden ist. Ctrl+L zeichnet den Bildschirm neu und behält dabei Eingabe und Verlauf; das hilft, wenn die Terminal-Ausgabe zerrissen aussieht. Im Fullscreen-Rendering hat es eine zweite Bedeutung: Noch einmal gedrückt, führt es /clear aus. Dort öffnet auch der Transkript-Viewer zwei nützliche Tasten — [ schreibt die Konversation in den Scrollback des Terminals, sodass sie mit den Bordmitteln durchsuchbar wird, und v legt sie in eine temporäre Datei und öffnet sie in $VISUAL oder $EDITOR.
/diff öffnet einen interaktiven Betrachter für die nicht committeten Änderungen und blättert mit den Pfeiltasten auch durch die Diffs einzelner Turns — angenehmer, als rohe git-Ausgabe zu lesen, bevor du committest. /insights geht eine Ebene höher und wertet deine bisherigen Sessions aus: an welchen Projektbereichen du arbeitest, welche Muster sich wiederholen und wo es hakt. Zusammen mit den Kürzeln oben ergibt das eine Handvoll Griffe, die man einmal übt und danach nie wieder nachschlägt:
# Toggle to plan mode, then back
Shift+Tab
Shift+Tab
/effort high
/btw what's the difference between async and defer on script tags?
Auswählen im Vim-Modus
Wer den Editor-Modus auf Vim stellt, bekommt im Eingabefeld auch eine visuelle Auswahl. v startet sie zeichenweise, V zeilenweise, und die gewohnten Bewegungen erweitern sie: h, j, k, l für die Richtung, w, e, b für Wortsprünge, f, F, t und T für den Sprung zu einem Zeichen. Auf die Auswahl wirkt dann ein Operator:
d und x löschen, y kopiert, c und s ändern, p ersetzt die Auswahl durch den Registerinhalt und r{char} jedes markierte Zeichen durch eines. ~, u und U schalten die Groß- und Kleinschreibung um oder erzwingen sie, > und < rücken ein und aus, J zieht Zeilen zusammen, und o springt ans andere Ende der Auswahl. Textobjekte wie iw, aw, i" oder a( greifen ebenfalls. Nur eines fehlt: die blockweise Auswahl mit Ctrl+V gibt es nicht.
Wenn eine Datei zu groß ist
Bis eine Datei zu groß wird, merkt man vom Read-Tool nichts. Würde eine vollständige Lesung das Token-Limit sprengen, liefert es heute die erste Seite und dazu einen PARTIAL view-Hinweis, der Claude sagt, wie viel es bekommen hat und wie es weiterliest — früher scheiterte der Aufruf an dieser Stelle ganz. Mit offset und limit blättert Claude sich dann durch den Rest; gibt es diese Werte selbst an und überschreitet trotzdem das Limit, kommt weiterhin ein Fehler. Wie viel ein einzelner Read kosten darf, steuert CLAUDE_CODE_FILE_READ_MAX_OUTPUT_TOKENS.
Einschalten musst du dafür nichts. Der Hinweis wirkt eher wie ein Wegweiser: Claude sieht, dass da mehr ist, und grenzt entweder mit grep vorher ein oder blättert gezielt weiter. Spürbar wird das bei Migrationen, in langen Logdateien und immer dann, wenn ein Werkzeug wie /init viele Dateien nacheinander liest.
Was eine Session gekostet hat
/usage beantwortet in einem Fenster, was früher zwei Befehle getrennt zeigten: geschätzte Kosten, Nutzung gegen die Grenzen deines Plans und Aktivitätsstatistik. Auf Pro-, Max-, Team- und Enterprise-Plänen kommt seit v2.1.149 eine Aufschlüsselung dazu, die zeigt, was die Nutzung eigentlich treibt — Skills, Subagenten, Plugins und die Kosten je MCP-Server. /cost und /stats gibt es weiterhin, sie sind Aliasse und öffnen dasselbe Fenster. Die Geldbeträge sind lokal geschätzt; verbindlich abgerechnet wird in der Claude Console.
Ein Ziel setzen und arbeiten lassen
/goal hinterlegt die Bedingung, die als erledigt zählt; Claude verfolgt sie danach eigenständig weiter, Turn für Turn, ohne dass du jeden Schritt anstößt. Nach jedem Turn prüft ein eigener, kleiner Evaluator, ob die Bedingung hält, und gibt eine kurze Begründung zurück; ist sie erfüllt, löscht sich das Ziel von selbst. Während es läuft, zeigt ein ◎ /goal active-Indikator die Laufzeit — Turns, Token-Verbrauch und die letzte Begründung siehst du, wenn du /goal ohne Argument aufrufst. Formuliere die Bedingung so, dass Claudes eigene Ausgabe sie belegen kann, etwa ein Testlauf, ein Exit-Code oder eine leere Warteschlange:
/goal migrate all API endpoints from REST to GraphQL
/goal all tests pass and coverage is above 80%
Ein Ziel ändert nichts an den Berechtigungen: Im Standardmodus fragt Claude weiterhin vor jedem Tool-Aufruf, den deine Einstellungen nicht ohnehin erlauben — wer wirklich unbeaufsichtigt laufen lassen will, kombiniert /goal mit dem Auto-Modus. Begrenzen lässt sich der Lauf auf zwei Wegen: als Klausel in der Bedingung selbst („oder stopp nach 20 Turns") oder hart über die Umgebungsvariable CLAUDE_CODE_MAX_TURNS, die dasselbe tut wie --max-turns beim Start:
export CLAUDE_CODE_MAX_TURNS=50
Der Wiedereinstieg nach einer Pause
Kommst du nach einer Pause ans Terminal zurück, wartet dort eine einzelne Zeile, die zusammenfasst, was inzwischen gelaufen ist. Ausgelöst wird sie erst, wenn der letzte abgeschlossene Turn drei Minuten oder länger zurückliegt und das Fenster gerade nicht im Vordergrund liegt; geschrieben wird sie dann im Hintergrund, sodass die Zeile beim Zurückwechseln schon bereitsteht. Vor dem dritten Turn einer Session gibt es sie gar nicht, und zwei Zusammenfassungen direkt nacheinander kommen nie vor.
Auf Zuruf erzeugt /recap dieselbe Zusammenfassung. Abschalten lässt sich die automatische Variante in /config unter Session recap; standardmäßig ist sie in jedem Plan und bei jedem Anbieter an. Im nicht-interaktiven Modus entfällt sie immer.
Frühere Eingaben wiederfinden
Jedes Arbeitsverzeichnis hat seinen eigenen Eingabeverlauf. Wiederholungen fallen darin zusammen: Schickst du denselben Prompt unmittelbar noch einmal ab, bleibt es bei einem Eintrag, und Up bringt dich zum nächsten inhaltlich anderen Prompt. Mit /clear beginnt ein neuer Verlauf — die Konversation der bisherigen Session bleibt erhalten und ist über /resume weiter erreichbar.
Ctrl+R durchsucht diesen Verlauf rückwärts. In der Inline-Variante tippst du einen Suchbegriff, springst mit weiteren Ctrl+R zu älteren Treffern und übernimmst mit Tab oder Esc zum Weiterbearbeiten, mit Enter zum sofortigen Ausführen; Ctrl+C bricht ab und stellt deine ursprüngliche Eingabe wieder her. Diese Inline-Suche geht immer über alle Projekte. Im Fullscreen-Rendering öffnet Ctrl+R stattdessen einen Dialog, in dem du mit den Pfeiltasten wählst und mit Ctrl+S den Suchbereich zwischen dieser Session, diesem Projekt und allen Projekten umschaltest:
Ctrl+R → type "migration" → Ctrl+R (older matches) → Tab (accept)
Farben nach eigenem Geschmack
/theme wechselt das Farbschema und bringt einiges mit: eine auto-Variante, die sich am Hintergrund deines Terminals orientiert, helle und dunkle Ausführungen, für Farbsehschwächen angepasste Themes und solche, die einfach die Palette deines Terminals verwenden. Eigene Themes liegen als Dateien in ~/.claude/themes/ und lassen sich von Hand bearbeiten; Plugins dürfen sie in einem themes/-Verzeichnis mitliefern.
Die Rolle wechseln: Output Styles
Ein Output Style greift am System-Prompt an: Er bestimmt Rolle, Ton und Form der Antwort und lässt das Wissen dahinter unangetastet. Neben Default gibt es drei eingebaute. Proactive führt sofort aus und trifft für Routineentscheidungen eigene Annahmen, statt nachzufragen — das ist eine stärkere Autonomie-Anweisung als der Auto-Modus, ändert aber den Berechtigungsmodus nicht, du siehst also weiterhin die Abfragen vor Tool-Aufrufen. Explanatory streut Erklärungen zwischen die Arbeitsschritte. Learning lässt dich mitschreiben: Claude markiert Stellen mit TODO(human), die du selbst ausfüllst.
Umgeschaltet wird in /config unter Output style; die Wahl landet in .claude/settings.local.json, und wer will, setzt das Feld outputStyle auch direkt in einer Einstellungsdatei. Weil der Style Teil des System-Prompts ist und der nur beim Sessionstart gelesen wird, greift eine Änderung erst nach /clear oder in der nächsten Session. Den früheren eigenen Befehl /output-style gibt es seit v2.1.91 nicht mehr.
Ein eigener Style ist eine Markdown-Datei mit Frontmatter, abgelegt unter ~/.claude/output-styles/ für dich, .claude/output-styles/ für das Projekt oder im Verzeichnis der Managed Settings für eine ganze Organisation. Wie er heißt, entscheidet das Frontmatter-Feld name; fehlt es, zieht Claude Code den Namen aus dem Dateinamen. Ein weiteres Feld bestimmt den Rest: keep-coding-instructions: true behält Claude Codes eingebaute Entwickler-Anweisungen zusätzlich zu deinen — lass es weg, wenn Claude gar nicht programmieren soll, etwa als Schreibassistent oder für Datenanalyse:
---
name: Diagrams first
description: Lead every explanation with a diagram
keep-coding-instructions: true
---
When explaining code, architecture, or data flow, start with a Mermaid diagram showing the structure, then explain in prose.
Auch Output Styles lassen sich verteilen: Ein Plugin bringt sie in einem output-styles/-Verzeichnis mit, und ein Plugin-Style mit force-for-plugin: true gilt automatisch, sobald das Plugin aktiv ist — er überschreibt dann die eigene Einstellung. Sind mehrere solche Styles aktiv, gewinnt der zuerst geladene.